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Eine zehn Meter große Sängerin, ein massiger Brillenträger mit tiefer gestimmter Gitarre, Drums aus dem Computer und Bässe aus der Synthesizer-Hölle. Post-Industrial-Beats, Stoner-Bassloops, Metal-Riffs und deutsche Lyrik. Gitarren können nie zu laut, Drum-Patterns nie zu stoisch, Bassläufe nie zu düster und die deutschen Texte nie zu hermetisch sein. Post-Industrial-Metal.

„Ein Konzert von DLIKD ist wie ein zu scharfes Messer. Man schneidet sich sofort und tief und es hört nicht mehr auf zu bluten.“ (Felix Klopotek, Stadtrevue 2/2018)

Netzaktivist Frank Christian Stoffel und Sängerin Doris Mücke sind zwar inzwischen älter als ihre Schuhgrößen und können sich noch an Plattenspieler und Schwarz-Weiß-Fernsehen erinnern. Nichts desto trotz lassen sie sich in ihrer digitalen Agenda nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen.

Sie positionieren sich klar gegen
– den Überwachungswahn (egal ob Facebook oder NSA)
– die Auswüchse des neoliberalen Kapitalismus
– ein rückwärtsgewandtes Urheberrecht
– Populismus, Nationalismus und Rassismus

Und engagieren sich für
– den Schutz der Privatspäre (digitale Selbstverteidigung)
– neue Formen einer sozialen Marktwirtschaft
– eine Wissens- und Kreativallmende
– die Idee der Aufklärung, ein gemeinsames Europa und ein respektvolles und buntes Miteinander

Sie veröffentlichen seit Jahren ihre Alben konsequent unter einer „Free Culture Lizenz“, der Creative Commons BY-SA Lizenz. Denn FC Stoffel und Doris Mücke wollen lieber Teil der Lösung als Teil des Problems sein. Selbstbehauptung statt Therapie.

Mitunter kann es bei ihren Auftritten auch zu Podiums-Diskussionen zu den oben genannten Themen kommen. Sie sind aber stets bemüht, das kurz zu halten.

Still ToDo:
Menschen überzeugen, dass sich freiheitliche Ideale und Facebook nicht vertragen

Veröffentlichte Alben:
2013 Zeit ist eine Illusion
2016 Freiheit Aushalten
2018 Das Leben ist komplex und Entropie real
2020 Es ist schwer ein Gott zu sein