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Eine zehn Meter große Sängerin, ein massiger Brillenträger mit tiefer gestimmter Gitarre, Drums aus dem Computer und Bässe aus dem Synthesizer. Post-Industrial-Beats, Stoner-Bassloops, Metal-Riffs und deutsche Lyrik. Gitarren können nie zu laut, Drum-Patterns nie zu stoisch, Bassläufe nie zu düster und die deutschen Texte nie zu hermetisch sein. Post-Faktischer-Metal.

„Ein Konzert von DLIKD ist wie ein zu scharfes Messer. Man schneidet sich sofort und tief und es hört nicht mehr auf zu bluten.“ (Felix Klopotek, Stadtrevue 2/2018)

Netzaktivist Frank Christian Stoffel und Sängerin Doris Mücke machen seit 1990 zusammen Musik (angefangen mit ihrem Industrial Projekt „und der ganze Rest“) und müssen nichts mehr beweisen. Sie veröffentlichen ihre Musik unter Creative Commons Lizenz auf dem Netlabel derkleinegruenewuerfel.de zum freien Download, und zwar aus Überzeugung.

Nachdem sie zuletzt sieben Jahre Techno gemacht haben (mit ihrem Projekt „Das Blaue Monster“), kehren sie nun zurück zu ihren musikalischen Wurzeln und erforschen die Spielarten lauter Gitarrenmusik. Dabei geht es ihnen um alles – nur nicht um Geld.

Ihr drittes Album „Das Leben ist komplex und Entropie real“ erschien im Februrar 2018 auf ihrem Netlabel derkleinegruenewuerfel.de wie gehabt unter einer „Free Culture Lizenz“, der Creative Commons BY-SA Lizenz.

Denn FC Stoffel und Doris Mücke wollen lieber Teil der Lösung als Teil des Problems sein und engagieren sich für die Stärkung einer Kreativallmende. Sie stehen für ein Umdenken in dem Umgang mit Kulturgütern, weg von der exklusiven Profitmaximierung, hin zu freiem Zugang und fairen Nutzungsmöglichkeiten.