Dass wir die Leiden

 

Pressefotos 2020

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Fotos: Sigourney Mücke.
Lizensiert unter CC-BY-NC-ND 4.0.
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Info

Nihilismus macht Spaß. Ausweglosigkeit bietet eine prima Perspektive. In Sackgassen lässt sich gut randalieren. So ungefähr die Einstellung des Kölner Industrial-Metal-Post-Alles Duos „Die Leere im Kern deiner Hoffnung“. Ihr Sound ist streng abgezirkelt. Sängerin Doris Mücke seziert kühl die falsch eingerichtete Welt und unsere hilflosen Bemühungen, darauf eine Antwort zu finden. Gitarrist FC Stoffel berserkt auf der Gitarre. Der Drumcomputer zwingt alles in eine Ordnung. Eine Band wie ein Eisbrecher, beständig zermahlend.

„Ein Konzert von DLIKD ist wie ein zu scharfes Messer. Man schneidet sich sofort und tief und es hört nicht mehr auf zu bluten.“ (Felix Klopothek, Stadtrevue 2/2018)
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Musik anhören

Es ist schwer ein Gott zu sein
by Die Leere im Kern deiner Hoffnung
 

 

Es ist schwer ein Gott zu sein

Unser viertes Album „Es ist schwer ein Gott zu sein“ ist bei unserem bei Netlabel derkleinegruenwuerfel.de erschienen und steht unter Creative Commons By-Sa 4.0 Lizenz.

Wer mag, kann es hier kostenlos und legal herunterladen und verteilen.

Wer möchte, kann das aber auch über Bandcamp herunterladen, zum „Bezahl was Du willst“ Preis.

Der Titel des Albums bezieht sich natürlich auf den Roman der Strugatzki Brüder. Er ist aber auch der Ausdruck der verzweifelte Erkenntnis, dass die Welt wahrscheinlich nicht mehr zu retten ist. Die Probleme sind offensichtlich, alle wissen Bescheid, doch niemand ist gewillt auch nur ansatzweise etwas zu tun.

Wir oszillieren immer schneller zwischen Hysterie und Agonie, blindem Aktionismus und Panikstarre. Und bekommen immer wieder mit der Sicherheit eines Placebos die einfachsten Antworten auf komplexe Fragen.

Clicktivism als digitaler Balsam für die armen geplagten Seelen. Der Irrglaube, man könne durch sein Konsumverhalten die Welt retten.

Wir träumen von elektrischen Schafen.
Technomagisches Denken.
Die Illusion der Freiheit.
Willkommen im Zeitalter der Verklärung.

Dass wir die Leiden lieber ertragen, als uns zu wehren.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern.